Hallo ihr Lieben!

Dieser vegane Linsenbraten ist wirklich so lecker- geschmacksintensiv, sättigend und durchaus eine Alternative zum klassischen Hackbraten. Es muss also nicht immer Fleisch sein. Außerdem sind Linsen bei uns eh so ein kleiner Dauerbrenner, sobald es draußen wieder kühler wird. Dazu gibt es eine leckere Pilzsauce, Kartoffeln und Nudeln. Ja, ich stehe auf doppelte Sättigungsbeilage 😉

veganer Linsenbraten

Für 6 Portionen benötigt ihr:

  • 250g Tellerlinsen
  • 1 Tasse kernige Haferflocken
  • Semmelbrösel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Karotte
  • 2 EL Tomatensauce
  • 400g Champignons
  • frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • Portwein
  • Gemüsebrühe
  • Öl zum Braten
  • evtl. Saucenbinder

Zubereitung:

Als Erstes kocht ihr die Tellerlinsen nach Packungsanweisung. Sie sollten vollständig gar sein. In der Zwischenzeit schält ihr eine Zwiebel und die Karotte und würfelt sie. Sämtliche Gemüseabschnitte und -schalen könnt ihr dazu verwenden eine Gemüsebrühe zu kochen, also schmeißt sie nicht weg. Dann schneidet ihr circa 100g Champignons klein und hackt den Thymian. Erhitzt nun etwas Öl in einer Pfanne und schwitzt darin die Zwiebel- und Karottenwürfel an. Anschließend gebt ihr die Pilze, den Thymian und die Tomatensauce dazu und lasst das Ganze schön einkochen. Zerkleinert diese Mischung mit circa einem Viertel der Linsen im Blitzhacker. Nun mischt ihr eure Würzpaste mit den restlichen Linsen und einer Kaffetasse voll Haferflocken. Dann mengt ihr so viel Semmelbrösel unter, bis eine formbare Masse entsteht und formt mit angefeuchteten Händen einen länglichen Braten daraus. Diesen setzt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backt ihn bei 180°C Ober-/Unterhitze für 30 Minuten.

In der Zwischenzeit setzt ihr die Beilagen auf und kümmert euch um die Sauce. Dazu putzt ihr zunächst die Champignons und schneidet sie in Scheiben. Danach schält ihr die verbleibende Zwiebel und setzt nun aus euren Gemüseresten- also dem, was ihr eigentlich immer wegschmeißt- eine Brühe an. Gebt ein wenig Öl in einen Topf und bratet darin das Gemüse und ein paar Pfefferkörner an. Wer will kann auch noch ein wenig eingesalzenes Suppengemüse dazu geben. Dann gießt ihr das Ganze mit so viel Wasser auf, dass alles bedeckt ist. Lasst die Brühe die ganze Zeit auf kleiner Flamme köcheln.

Nun scheidet ihr die Zwiebel in feine Würfel und schwitzt sie in einem kleinen Topf in etwas Öl an. Wenn sich am Boden ein bräunlicher Belag bildet, löscht ihr das Ganze mit zwei bis drei Esslöffeln Wasser ab und lasst diese dann wieder verdampfen. Diesen Vorgang wiederholt ihr, bis die gewünschte Bräunung erreicht ist. Wenn es soweit ist, löscht ihr die Zwiebelwürfel mit Port ab, lasst diesen ein wenig einkochen und gebt dann eure Gemüsebrühe und die Pilze dazu. Jetzt schmeckt ihr die Sauce mit Salz und Pfeffer ab, lasst sie ein wenig köcheln und bindet sie eventuell noch ab. Anschließend könnt ihr den Linsenbraten in Scheiben schneiden und zusammen mit den Beilagen und der Sauce servieren. Außerdem passt zu diesem Essen auch ganz wunderbar ein Feldsalat mit einer fruchtigen Vinaigrette.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Steffi

 

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