Hallo ihr Lieben!

Der Holunderblütensirup ist so eine Sache, die ich jedes Jahr machen muss. Er darf bei uns zu Hause einfach nicht fehlen- nicht zuletzt, weil ich so gerne Hugo trinke 😉 Ich mache meinen Sirup mit relativ wenig Zucker, da ich es erstens gar nicht so süß mag und zweitens muss er ja auch „nur“ ein Jahr halten. Dafür benutze ich wirklich so viele Holunderblüten wie ich kriegen kann und mache ihn jedes Jahr ein bisschen anders. Dazu erzähle ich euch später noch mehr, aber jetzt bekommt ihr erst mal mein Grundrezept 😉

Holunderblütensirup

Für 3 Liter benötigt ihr:

  • mindestens 50 Holunderblüten
  • 1 Bio Zitrone
  • 3 Liter Wasser
  • 500g Zucker

Zubereitung:

Als Erstes wascht ihr die Zitrone unter heißem Wasser ab und schneidet sie in dünne Scheiben. Danach spült ihr eure Holunderblüten vorsichtig ab und entfernt sämtliche Tierchen, die sich darauf befinden. Anschließend schichtet ihr die Blüten und die Zitronenscheiben in einen großen Topf. In einem zweiten Topf bringt ihr den Zucker und das Wasser zum Kochen. Dann gießt ihr die kochende Zuckerlösung über die Holunderblüten und drückt alles vorsichtig unter Wasser. Anschließend lasst ihr den Sirupansatz an einem kühlen Ort für zwei bis drei Tage ziehen.

Danach gießt ihr den fertigen Holunderblütensirup durch ein Sieb und bringt ihn erneut zum Kochen. Sterilisiert eure Flaschen mit kochendem Wasser und kocht die Deckelchen in einem kleinen Topf aus. Stellt alles auf ein sauberes Geschirrtuch und befüllt die Flaschen mit dem kochenden Sirup. Dann verschließt ihr sie sofort und stellt sie für 15 Minuten auf den Kopf. Anschließend dreht ihr sie wieder um und lasst sie vollständig auskühlen. Lagert ihr sie an einem kühlen Ort- zum Beispiel im Keller- halten sie ein gutes Jahr. Kontrolliert vorher unbedingt, ob sich ein Vakuum gebildet hat und lagert nur die guten Flaschen ein. Die, die kein Vakuum gebildet haben, sollten im Kühlschrank gelagert und zeitnah verbraucht werden.

So, nun zu den Variationen, die ich bis jetzt getestet habe. Man kann zusätzlich zur Zitrone auch noch eine Orange zum Ansatz hinzugeben. Das schmeckt wirklich sehr gut. Vor zwei Jahren habe ich beim Einkaufen versehentlich Blutorangen erwischt und der Sirup war ein echter Knaller! Also, macht ruhig gleich mal verschiedene Ansätze und seht was euch am Besten schmeckt 😉

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Steffi

4 Kommentare

  1. Hallo Steffi, Dein Rezept ist super mit einer Einschränkung. Die Blüten bitte nicht waschen, der Geschmack leidet sehr darunter. Die kleinen Viecher sitzen immer an der Verästelung und kann man mit einer Schere vorsichtig beseitigen.
    Liebe Grüße Rosi

    1. Hallo Rosi! Vielen Dank für deine Anmerkung. Ich glaube, du hast da etwas falsch verstanden. Ich wasche nicht die Blüten, sondern spüle die Tierchen einfach ab. Dazu hält man die Blütendolden mit dem Kopf nach unten unter den Wasserstrahl. So wird man die Tierchen los, ohne dass der Geschmack darunter leidet! Liebe Grüße, Steffi

  2. Hallo Steffi. Ich werde dein Rezept demnächst gerne probieren. Hab bisher meist die 1:1 Variante gemacht, also 1kg Zucker auf 1ltr Wasser, nach den von mir bisher gefundenen Rezepten. Sowas von viel Zucker, dachte ich jedesmal. Also wenn die Haltbarkeit mit soviel weniger Zucker (mit Einhaltung der Hygienemassnahmen mit dem Sterilisieren) und sogar der Zugabe von frischem Fruchtsaft funktioniert… toll! Bin gespannt.

    1. Hallo Anne!
      Ich habe deinen Kommentar eben erst entdeckt. Entschuldige bitte, dass es so lange gedauert hat. Hast du das Rezept mittlerweile ausprobiert?
      Liebe Grüße, Steffi

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.