Hallo ihr Lieben!

Das letzte Wochenende war so ein richtiges Sommerwochenende. Gut, vielleicht nicht unbedingt vom Wetter her, aber wir haben es fast ausschließlich im Freien verbracht. Angefangen beim Frühstück auf der Terrasse, über Baden und Sonnen, bis hin zur abendlichen Grillsession- und das ist mein Stichwort. Ich wollte da nämlich unbedingt mal was Anderes ausprobieren… Also hab ich mich hier ein bisschen inspirieren lassen und herausgekommen sind Hähnchenunterkeulen mit zwei verschiedenen Marinaden, köstliche Cheesy Fries und außerdem noch ein ganzer Berg Coleslaw. Ich sage euch, dieses Essen ist sagenhaft lecker und außerden super geeignet, wenn ihr Gäste habt, weil sich alles wunderbar vorbereiten lässt.

Für 10 Hähnchenunterkeulen benötigt ihr:

Marinade 1

  • Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer
  • 3 Knoblauchzehen
  • Saft einer halben Zitrone
  • Olivenöl
  • Bier

Marinade 2

  • Salz, Pfeffer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1-2 frische Chilis
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 EL Ahornsirup
  • neutrales Öl

Vorbereitung:

Die Marinade reicht für je 5 Hähnchenunterkeulen. Ich habe sie mit dem Blitzhacker gemacht, aber das geht auch mit dem Pürierstab oder ihr schneidet die Sachen einfach von Hand klein.

Für Marinade 1 gebt ihr als Erstes die Gewürze in den Mixtopf. Nehmt ruhig ein bisschen zu viel von allem, da das Fleisch eh nicht alles aufnehmen kann. Dann gebt ihr die geschälten und grob zerkleinerten Knoblauchzehen dazu, den Saft einer halben Zitrone, ein bis zwei Esslöffel Olivenöl und einen kräftigen Schluck von eurem Lieblingsbier. Mixt alles, bis eine halbwegs homogene Masse entstanden ist.

Für Marinade 2 gebt ihr zunächst reichlich Salz und Pfeffer in den Mixtopf. Dann fügt ihr den geschälten und grob zerkleinerten Knoblauch und die Chilischote(n) zu. Anschließend gießt ihr einen Esslöffel Apfelessig, zwei Esslöffel Ahornsirup und etwas neutrales Öl dazu und vermixt alles zu einer halbwegs homogenen Masse.

Jetzt könnt ihr je fünf Hähnchenkeulen in einen Beutel mit Zip-Verschluss geben, die Marinade dazugießen, diese kurz einmassieren und das Ganze über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Cheesy Fries benötigt ihr:

  • Pommes (TK oder hausgemacht)
  • geriebenen Käse nach Geschmack
  • Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch
  • Salz
  • Alufolie

Zubereitung:

Die Hähnchenkeulen brauchen genau wie die Cheesy Fries zwischen 25 und 35 Minuten auf dem Grill. Also, heizt euren Grill an, faltet eure Alufolie so, dass ihr kleine Ränder habt und stecht eventuell ein paar Löcher hinein. Dann legt ihr die Hähnchenkeulen und die Pommes bei direkter Hitze auf den Grill. Seid nicht zu ungeduldig und bepinselt die Hähnchenkeulen zwischendurch mit der restlichen Marinade. Wenn eure Pommes gar sind, legt ihr sie auf indirekte Hitze und bestreut sie mit dem geriebenen Käse. Die Hähnchenkeulen sollten außen schön knusprig und innen drin noch saftig sein. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob sie gar sind, könnt ihr sie einfach mit einem scharfen Messer bis zum Knochen anstechen. Wenn der austretende Saft klar und das Fleisch weiß ist, sind sie fertig.

Serviert alles heiß und bestreut die gesalzenen Cheesy Fries mit kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch. Dazu serviert ihr einen leckeren Coleslaw, den ihr schon am Vortag zubereiten könnt.

Für euren Coleslaw benötigt ihr:

  • 1 Kopf Weißkohl
  • 2-3 große Karotten
  • 1 Becher Joghurt
  • 1/2 Glas Mayonnaise
  • 2 EL Apfelessig
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Rohrohrzucker

Zubereitung:

Als Erstes hobelt ihr den Weißkohl in dünne Scheiben und raspelt die geschälten Karotten in feine Stifte. Das könnt ihr entweder von Hand oder mit der Küchenmaschine machen. Ich habe hier meine Küchenmaschine verwendet, weil das sonst ganz schön viel Arbeit ist. Jetzt könnt ihr euer Dressing anrühren. Dazu vermischt ihr den Joghurt mit der Mayonnaise und dem Apfelessig und rührt alles zu einer glatten Masse. Diese schmeckt ihr anschließend mit Salz und Pfeffer ab, gebt den Zucker hinzu und rührt bis er sich aufgelöst hat. Dann könnt ihr den Salat anmachen und zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen. Je länger er durchziehen kann, desto besser schmeckt er.

So, das war’s für heute! Ich hoffe, das Rezept gefällt euch. Was kommt denn bei euch so auf den Grill, wenn ihr etwas Besonderes machen wollt?

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Steffi

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