Hallo ihr Lieben!

Ich liebe Gulasch, weil es sich so gut vorbereiten lässt. Ehrlich gesagt, finde ich, dass es aufgewärmt sogar noch besser schmeckt als frisch gekocht. Es ist also optimal für Gäste geeignet- einfach am Vormittag oder sogar schon am Vortag alles kochen und wenn die Gäste da sind, nur noch schnell aufwärmen.
Ihr habt sicherlich schon bemerkt, dass ich es ganz toll finde für andere Leute zu kochen. Es geht doch nichts über eine gesellige Runde mit Freunden, gutem Essen und dem ein oder anderen Fläschchen Rotwein… Aber man darf sich ruhig auch selber verwöhnen und das leckere Gulasch ganz alleine aufessen 😉

Für 3 Portionen benötigt ihr:

  • 400g Rindergulasch
  • Butterschmalz zum Braten
  • 400g Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • Tomatenmark
  • Rotwein
  • Paprikapulver, Kümmel, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Investiert in gutes Fleisch und lasst es euch gleich beim Metzger in die typischen Würfel schneiden. Schält die Zwiebeln und schneidet sie in Halbringe. Anschließend wird der Knoblauch geschält und fein gehackt.

Jetzt erhitzt ihr das Butterschmalz in einem Schmortopf und bratet das Fleisch darin portionsweise an. Dann nehmt ihr das Fleisch raus und stellt es zur Seite. Gebt nochmal Butterschmalz in den Topf und schmort die Zwiebeln und den Knoblauch, bis sie weich sind. Dann rührt ihr Tomatenmark und reichlich Paprikapulver unter und röstet es an. Jetzt könnt ihr das Ganze mit Rotwein ablöschen und dann rühren, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Anschließend dürfen die angebratenen Fleischwürfel und ihr ausgetretener Saft zurück in den Topf. Das Gulasch mit Salz, Pfeffer und etwas Kümmel würzen und circa eineinhalb Stunden bei schwacher Hitze köcheln lassen. Zwischendurch müsst ihr natürlich immer mal wieder umrühren und eventuell etwas heißes Wasser zugießen, falls zu wenig Flüssigkeit vorhanden ist.

Wenn ihr keinen Kümmel mögt, könnt ihr den natürlich weg lassen und stattdessen zum Beispiel ein Lorbeerblatt nehmen. Auch beim Paprikapulver könnt ihr variieren. Ich habe hier Rosenpaprika verwendet, weil wir es gerne etwas würziger mögen. Die Zwiebeln verkochen übrigens so gut wie vollständig und verleihen der Soße ihre angenehm dickflüssige Konsistenz.

Die 3 Portionen Spätzle für dieses Essen bleiben genau übrig, wenn ihr meine leckeren Kässpatzen macht und das Rezept dafür findet ihr hier. Ansonsten könnt ihr auch einfach Bandnudeln, Salzkartoffeln oder Reis zum Gulasch machen, aber es geht natürlich nichts über hausgemachte Spätzle 😉

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Steffi

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