Hallo ihr Lieben!

In letzter Zeit finde ich endlich auch wieder mehr Motivation zum Brot backen. Allerdings habe ich es mittlerweile satt nach Rezept zu backen und experimentiere stattdessen fröhlich vor mich hin. Letzte Woche war das Brot dadurch zwar ein bisschen trocken, aber das hat nicht weiter gestört. Diese Woche wollte ich also unbedingt ein feuchteres Brot und das ist mir auch gut gelungen. Ich versuche beim Brot backen flexibel zu bleiben. Das heißt, wenn ich keine Lust habe weiter zu machen oder es einfach schon spät ist, darf der Teig über Nacht in den Kühlschrank. Das klappt auch immer recht gut und entzerrt den ganzen Vorgang. So kann man es zum Beispiel auch unter der Woche in den Alltag integrieren ein Brot zu backen.

Dreikornbrot mit Brühstück

Für einen großen Laib benötigt ihr:

Brühstück

  • 100g feine Haferflocken
  • 10g Salz
  • 250ml kochendes Wasser

Vorteig

  • 10g Frischhefe
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • 50g Dinkelmehl 630

Hauptteig

  • Brühstück
  • Vorteig
  • 500g Dinkelvollkornmehl
  • 200g Buchweizenmehl
  • 300ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Als Erstes bereitet ihr das Brühstück zu. Hierfür vermischt ihr die feinen Haferflocken mit dem Salz und übergießt das Ganze mit kochendem Wasser. Rührt es immer wieder um, bis die Haferflocken alle Flüssigkeit aufgesaugt haben. Dann deckt ihr das Brühstück ab und lasst es auf Raumtemperatur abkühlen.

Wenn das Brühstück abgekühlt ist, setzt ihr den Vorteig an. Dazu löst ihr die Hefe im lauwarmen Wasser auf und gebt anschließend das Mehl dazu. Ich verrühre das immer mit einer Gabel. Dann lasst ihr den Vorteig so lange gehen, bis er zu blubbern beginnt. Das dauert circa eine halbe Stunde.

Anschließend könnt ihr den Hauptteig ansetzen. Hierfür gebt ihr das Dinkelvollkorn- und das Buchweizenmehl in die Schüssel eurer Küchenmaschine. Dann fügt ihr den Vorteig, das Brühstück und Wasser dazu und vermengt das Ganze mit dem Knethaken. Knetet den Teig so lange, bis er sich vom Schüsselrand löst.

Nun wird der Teig noch auf der gut bemehlten Arbeitsfläche kräftig von Hand durch geknetet. Anschließend gebt ihr ihn zurück in die Schüssel und deckt ihn mit einem Deckel oder Bienenwachstuch ab. Dann wandert der Teig 12 bis 24 Stunden für eine langsame, kalte Gare in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag nehmt ihr ihn heraus und wirkt ihn auf der gut bemehlten Arbeitsfläche lang. Dann wird der Teigling rundum bemehlt und darf anschließend für eineinhalb Stunden bei Raumtemperatur im Gärkorb reifen. Dazu wird er mit einem Bäckerleinen oder Geschirrtuch abgedeckt.

Denkt bitte daran den Backofen, einen Pizzabackstein und eine Schale zum Bedampfen rechtzeitig auf 220°C Hydrobacken (alternativ Ober-/Unterhitze) vorzuheizen. Wenn die Zeit um ist, stürzt ihr den Teigling auf den heißen Pizzastein und schneidet ihn einmal tief ein, damit er kontrolliert aufreißen kann. Dann gießt ihr kochendes Wasser in die Schale zum Bedampfen und schließt die Ofentüre.

Das Brot wird nun zehn Minuten bei 220°C mit reichlich Dampf gebacken. Danach reduziert ihr die Temperatur auf 200°C und öffnet die Ofentüre für circa 30 Sekunden um den Dampf entweichen zu lassen. Dann backt ihr das Brot für weitere 30 Minuten bei 200°C. Anschließend sollte es auf einem Gitter gut abkühlen, bevor ihr es anschneidet. Aber seien wir mal ehrlich, wer kann bitte frisch gebackenem, noch lauwarmen Brot widerstehen? 😉

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Steffi

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