Hallo ihr Lieben!

Hier in Augsburg gibt es ein ganz tolles Lokal, das Shushu Falafel heißt. Dort habe ich schon ein paar Mal den absolut genialen Shushu Teller gegessen. Irgendwann habe ich mir dann gedacht, dass ich den doch auch mal zu Hause in vegan machen könnte. Im Lokal wird er nämlich nur mit Fleisch oder vegetarisch angeboten. Et voilà! Hier kommt meine vegane Variante mit knusprigen Falafeln, Tabouleh, rote Bete-Hummus, Baba Ghanoush und Fladenbrot. Es war ein wahrer Festtagsschmaus und außerdem auch ein super Meal Prep!

orientalischer Teller mit knusprigen Falafeln, Tabouleh, rote Bete-Hummus, Baba Ghanoush und Fladenbrot

Für das schnelle Tabouleh benötigt ihr:

  • 200g Couscous
  • 600g kochendes Wasser
  • Olivenöl
  • 1 kleine Gurke
  • 1 Fleischtomate
  • Zitronensaft
  • Salz, Harissa (Gewürzmischung), marrokanische Minze

Zubereitung:

Als Erstes gebt ihr den Couscous in eine große Schüssel und vermengt ihn mit Salz, etwas Harissa, marrokanischer Minze und zwei Esslöffeln Olivenöl. Dann gießt ihr das kochende Wasser darüber, rührt einmal um und lasst das Ganze circa 20 Minuten quellen. Anschließend wascht ihr die Tomate und die Gurke und schneidet sie in kleine Würfel. Dann hebt ihr diese unter den fertigen Couscous und macht den Salat mit etwas Olivenöl und Zitronensaft an. Jetzt könnt ihr den Salat abgedeckt kalt stellen.

Für den Hummus benötigt ihr:

  • 1 Glas Kichererbsen
  • etwas gekochte rote Bete
  • 1 TL Tahini (Sesampaste)
  • Salz, Pfeffer
  • evtl. Zitronensaft und Olivenöl

Zubereitung:

Der Hummus ist wirklich super einfach zu machen. Als Erstes lasst ihr die Kichererbsen abtropfen. Dann gebt ihr sie zusammen mit der roten Bete, einem Teelöffel Tahini, Salz und Pfeffer in den Mixer und verarbeitet sie zu einer glatten Paste. Anschließend könnt ihr diese noch mit Zitronensaft abschmecken, mit Olivenöl geschmeidiger machen und schon ist der Hummus fertig.

orientalischer Teller mit knusprigen Falafeln, Tabouleh, rote Bete-Hummus, Baba Ghanoush und Fladenbrot

Für die knusprigsten Falafel benötigt ihr:

  • 350g trockene Kichererbsen
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Cumin
  • frischer Koriander
  • Frittierfett

Zubereitung:

Als Erstes müsst ihr die Kichererbsen einweichen und zwar am Besten schon am Abend vorher. Nehmt dazu eine große Schüssel und reichlich Wasser, denn sie saugen wirklich viel auf. Wechselt das Wasser mehrmals und lasst die Kichererbsen gut abtropfen, bevor ihr sie weiter verwendet. Jetzt schält ihr zunächst die Zwiebel und schneidet sie in grobe Stücke. Der Koriander wird nur gewaschen und trocken geschüttelt. Dann gebt ihr die Kichererbsen mitsamt Zwiebel, Koriander und den anderen Gewürzen in einen Mixer oder Blitzhacker und macht sie klein.

Nun könnt ihr das Frittierfett in einem hohen Topf erhitzen und die Temperatur mit einem Holzstäbchen testen. Wenn Blasen aufsteigen, ist das Fett heiß genug. Dann formt ihr mit den Händen kleine Bällchen und backt sie knusprig im heißen Fett aus. Je kleiner eure Falafel sind, desto schneller sind sie gar. Ich halte sie außerdem bei 70°C im Ofen warm, bis alle fertig sind. So können sie auch noch ein wenig auf Küchenpapier abtropfen.

Für das Baba Ghanoush benötigt ihr:

  • 2 Auberginen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tahini
  • frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Cumin, Paprikapulver

Zubereitung:

Als Erstes müsst ihr die Auberginen garen. Das beste Aroma bekommt ihr dabei, wenn ihr sie über einer offenen Flamme von außen verbrennt. Ich habe das an unserem Gasgrill gemacht, indem ich sie direkt in die Flammen gelegt habe. Alternativ könnt ihr sie aber auch im Ofen zubereiten. Dazu stecht ihr die Auberginen rundherum mehrfach mit einer Gabel ein und gart sie für circa 30 Minuten bei 220°C Ober-/Unterhitze. Anschließend schneidet ihr sie der Länge nach durch und entfernt das Fruchtfleisch mit einem Löffel. Dieses gebt ihr nun zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Mixer und verarbeitet alles zu einer glatten Paste.

Die Fladen habe ich fertig gekauft. Die kriegt man zum Beispiel im türkischen Supermarkt- notfalls kann man aber auch einfach Tortillas nehmen 😉

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Steffi

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