Hallo ihr Lieben!

Es wird mal wieder Zeit für eine richtig tolle Motivtorte und ich würde sogar behaupten, dass sie ein super Einsteigermodell ist. Sie ist von der Form her sehr einfach gehalten, nicht besonders hoch und lässt sich auch relativ leicht mit Fondant eindecken. Außerdem kann man die Dekoration durchaus einfacher gestalten indem man zum Beispiel einfach mit einem Plätzchenausstecher arbeitet. Ich habe mir mal wieder drei Tage Zeit dafür genommen, denn es soll ja schließlich kein Stress aufkommen 😉 So, jetzt aber ab zum Rezept!

Stamplertorte

Tag 1: Biskuit herstellen

Für den Biskuit benötigt ihr:

  • 6 Eier
  • 6 EL heißes Wasser
  • 300g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 200g Mehl
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 2 TL Backpulver

Zubereitung:

Als Erstes heizt ihr den Backofen auf 180°C Hydrobacken (Ober-/Unterhitze) vor. Legt den Boden einer rechteckigen Springform mit Backpapier aus und ölt die Ränder ein. Dann gebt ihr die Eier zusammen mit dem heißen Wasser in eure Rührschüssel und schlagt sie schaumig auf. Währenddessen wiegt ihr den Zucker ab und vermischt ihn mit dem Vanillezucker. Gebt diese Mischung zu den Eiern und schlagt das Ganze weißschaumig. Auch hier gilt, je länger man rührt, desto luftiger wird der Biskuit.

Anschließend vermischt ihr in einer weiteren Schüssel das Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen und dem Backpulver. Wenn die Eimasse schön schaumig ist, hebt ihr die Mehlmischung mit einem Gummispatel unter. Dann füllt ihr den Teig in die Springform und backt ihn sofort für circa 30 Minuten. Vergesst nicht die Stäbchenprobe zu machen! Lasst den Biskuit eine Weile abkühlen, löst ihn aus der Form und lasst ihn dann auf einem Kuchengitter vollständig erkalten.

Tag 2: Torte zusammensetzen und Frosting

Wenn euer Biskuit dementsprechend hoch geworden ist, könnt ihr ihn einmal durchschneiden und mit Nougat bestreichen. Wenn nicht, auch kein Problem. Dann tränkt ihn einfach mit einer Flüssigkeit eurer Wahl und schneidet dann die Beinausschnitte so ab, dass ihr daraus die Ärmel machen könnt. Zum Schluss schneidet ihr noch den Halsausschnitt heraus. Ich habe dazu unterschiedlich große Schüsseln zur Hilfe genommen. Jetzt könnt ihr den Kuchen auch schon mit eurer Buttercreme einstreichen. Ich empfehle wie immer zuerst ein Crumb Frosting aufzubringen, bevor ihr die eigentliche Schicht Buttercreme aufzieht.

Für die Buttercreme benötigt ihr:

  • 200g Butter
  • 100g Zartbitterschokolade
  • 40g Vollmilchschokolade
  • 20g Kakao
  • 5og Puderzucker

Zubereitung:

Wichtig ist, dass die Butter Zimmertemperatur hat, damit ihr sie schön schaumig schlagen könnt. Während die Butter in der Küchenmaschine ist, könnt ihr die beiden Sorten Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Die flüssige Schokolade fügt ihr anschließend unter Rühren zur schaumig geschlagenen Butter hinzu. Zum Schluss müsst ihr nur noch den Kakao und den Puderzucker unterrühren und schon ist eure Buttercreme fertig.

Stellt die Torte über Nacht in den Kühlschrank, damit die Buttercreme schön fest werden kann. Am nächsten Tag könnt ihr eventuelle Unebenheiten noch mit einer angewärmten Tortenpalette ausbessern.

Elefanten aus Fondant

Tag 3: mit Fondant eindecken und verzieren

Mir fällt es immer sehr schwer zu sagen, wie viel Fondant man tatsächlich benötigt. Meine Devise ist hier immer, je mehr da ist, desto einfacher ist es. Messt euren Kuchen ab um zu wissen, wie groß ihr den Fondant ausrollen müsst. Ich rolle ihn immer auf einer glatten Silikonmatte aus, da er sich so auch sehr leicht auf den Kuchen legen lässt. Dazu rolle ich die Matte mit dem ausgerollten Fondant auf, lege eine Seite am Kuchen an, rolle sie über dem Kuchen wieder aus und ziehe sie ab. Anschließend müsst ihr nur noch die Überstände abschneiden, alles mit einem Glätter an den Kuchen andrücken und die Kanten sauber herausarbeiten.

Jetzt könnt ihr euch der Dekoration widmen. Die einfache Variante wären zum Beispiel bunte Luftballons oder kleine Herzen und Sterne. Ich habe mich hier für zwei Elefanten entschieden. Dafür werden alle Körperteile einzeln aus Fondant modelliert. Das heißt ihr braucht jeweils den Kopf mit Rüssel, ein Ohr, den Körper, zwei Arme und zwei Beine. Den Mund habe ich einfach mit einem scharfen Messer eingeschnitten. Die Augen sind mit einem Lebensmittelfilzstift aufgemalt und für das Rosa in den Ohren und auf den Wangen habe ich ein wenig Gelfarbe mit Alkohol angerührt und anschließend mit dem Pinsel aufgetragen.

So, und das war es eigentlich schon. Das Cakeboard ist übrigens auch selbst gebastelt und am Freitag verrate ich euch mein Lieblingsrezept für hausgemachten Fondant.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Steffi

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