Hallo ihr Lieben!

Ich weiß, die Bärlauchsaison neigt sich schon ihrem Ende zu und ich persönlich finde das sehr schade, denn ich liebe Bärlauch… Deswegen habe ich euch ja schon mal das Rezept für das super leckere Bärlauchpesto meiner Mum vorgestellt. Heute kommt meine neutralere und etwas vielfältiger zu nutzende Variante Bärlauch haltbar zu machen: eine einfache Bärlauchpaste. Diese könnt ihr zum Beispiel benutzen um Bärlauchbutter, Kräutermarinaden zum Grillen, Salatdressings oder mein köstliches Bärlauchstockbrot zu machen.

Für ein Glas benötigt ihr:

  • 250g Bärlauch
  • 25g Salz
  • 3-5 El Olivenöl

Zubereitung:

Als Erstes wascht ihr den Bärlauch und schleudert ihn in der Salatschleuder trocken. Dann schneidet ihr ihn grob klein, gebt ihn in den Blitzhacker und püriert ihn zusammen mit dem Salz und dem Olivenöl zu einer cremigen Paste.

Dann sterilisiert ihr ein Glas mit kochendem Wasser, gebt die Paste hinein, bedeckt sie mit Olivenöl und verschließt den Deckel. Die Paste hält sich im Kühlschrank sehr gut. Wenn ihr sie benutzt habt, gießt ihr einfach wieder so viel Olivenöl oben drauf, dass alles bedeckt ist.

Für das Stockbrot benötigt ihr:

  • 250g Dinkelmehl 630
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 125ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Bärlauchpaste

Zubereitung:

Löst die Hefe in lauwarmem Wasser auf und gebt diese Mischung zusammen mit dem Mehl und der Bärlauchpaste in eine große Rührschüssel. Dann verarbeitet ihr zuerst alles mit dem Knethaken und danach noch von Hand zu einem homogenen Teig, den ihr anschließend circa 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lasst. Anschließend knetet ihr den Teig nochmal zusammen, teilt ihn in vier Portionen und wickelt sie auf (Schaschlik)Spieße. Diese könnt ihr jetzt einfach auf einem Stück Alufolie auf den Grill packen und langsam garen, am Stock über dem Lagerfeuer grillen oder bei 200°C Ober-/Unterhitze für 15 Minuten im Ofen backen.

Ich habe mich beim ersten Mal für den Grill entschieden. Das funktioniert aber nur so richtig gut, wenn der einen Deckel hat… Dieses Mal habe ich die Variante mit dem Backofen getestet, weil auf dem Grill einfach kein Platz mehr war und das hat auch super funktioniert. Hoffentlich ergibt sich bald mal eine Gelegenheit um das Stockbrot ganz klassisch am Lagerfeuer zu machen 🙂

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Steffi

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