Hallo ihr Lieben!

Es ist mal wieder Zeit für etwas Selbstgemachtes. Vor einiger Zeit bin ich auf die aluminiumfreien Deo Sprays von lavera umgestiegen und bin auch sehr zufrieden damit. Da diese aber recht teuer sind, habe ich vor Kurzem beschlossen mein Deo einfach Mal selber zu machen. Das klingt zwar recht kompliziert, ist es aber überhaupt nicht. Ihr braucht tatsächlich nur vier Zutaten und eine Sprühflasche.

Für 2 Sprühflaschen à 75ml benötigt ihr:

  • 150ml abgekochtes oder destilliertes Wasser
  • 2 TL Natron
  • 1 TL Salz
  • 12-16 Tropfen ätherisches Öl

Zubereitung:

Als Erstes kocht ihr das Wasser und lasst es anschließend gut abkühlen. Es darf auf keinen Fall mehr als 49°C haben, wenn ihr weiter macht. Sonst bildet sich Natronlauge und die wollt ihr euch sicher nicht jeden Tag in die Achseln sprühen. Bei destilliertem Wasser könnt ihr euch das Abkochen natürlich sparen.
Gebt das Natron und das Salz zuvor in einen Mörser und mahlt es fein, da beides sehr grobkörnig ist und sich schlecht auflöst. Jetzt gebt ihr alles zu eurem Wasser und dann heißt es immer wieder rühren und ein wenig Geduld haben. Wer nicht so viel Geduld hat, kann das Ganze auch in den Mixer geben und kräftig durchmixen.
Wenn sich das Natron vollständig aufgelöst hat, könnt ihr das ätherische Öl zugeben und euer Deo in die Sprühflaschen umfüllen. Vor dem Benutzen müsst ihr das Ganze gut schütteln, weil sich Öl und Wasser nicht verbinden.

Ich habe Bergamotteöl verwendet, da ich das eh noch zu Hause hatte- allgemein eignen sich Zitrusöle recht gut, da sie die Geruchsbildung hemmen. Zusätzlich kann man auch noch 1 bis 2 Tropfen Teebaumöl zugeben, das antibakteriell wirkt. Wenn ihr mehr über die Wirkung der verschiedenen ätherischen Öle erfahren wollt, klickt hier. Ansonsten kann man den Duft natürlich ganz individuell gestalten. Ich liebe zum Beispiel den Geruch nach Lavendel, Rosen und Vanille.

Meine Öle kaufe ich immer in Bioqualität in der Apotheke und zwar 100% naturreines, ätherisches Öl. Sie sind sehr ergiebig und duften intensiv. Es lohnt sich übrigens durchaus ein bisschen Geld in hochwertige, ätherische Öle zu investieren, da ihr sie für sämtliche hausgemachte Kosmetikprodukte verwenden könnt und für diese werdet ihr hier in Zukunft noch so manches Rezept finden 😉

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Steffi

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