Hallo ihr Lieben!

In Augsburg ist es heute leider grau und relativ kühl… Schlechtes Wetter löst in mir immer das Verlangen nach Comfort Food aus und das sind diese hausgemachten Vollkornnudeln auf jeden Fall. Ich habe sie vor einiger Zeit einfach mal schnell nach der Arbeit gemacht, weil Nudeln selber zu machen gar nicht so lange dauert, wie man immer meint. Dazu gab es dann ein gemischtes Pilzragout und natürlich haufenweise Parmesan 😉 So, jetzt aber zum Rezept!

Für 2-3 Portionen benötigt ihr:

  • 150g Dinkelvollkornmehl
  • 2 Eier
  • Salz
  • 250g gemischte Pilze
  • 1/2 Becher Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Braten
  • Parmesan

Zubereitung:

Als Erstes stellt ihr den Nudelteig her. Dazu gebt ihr das Mehl auf die Arbeitsfläche und drückt eine Mulde hinein. In diese Vertiefung schlagt ihr die Eier auf und würzt sie mit einer Prise Salz. Jetzt vermengt ihr erst alles grob mit einer Gabel und anschließend mit den Händen zu einem homogenen Teig. Diesen wickelt ihr in Frischhaltefolie und lasst ihn kurz ruhen. In der Zwischenzeit könnt ihr eure Pilze zunächst putzen und dann zerkleinern. Ich hatte hier eine bunte Mischung aus Austernpilzen, Champignons und Kräuterseitlingen. Gebt sie mit etwas Öl in eine Pfanne und bratet sie scharf an. Dann löscht ihr das Ganze mit der Sahne ab, würzt es kräftig mit Salz und Pfeffer und lasst es leise köcheln.

Anschließend setzen wir einen Topf Wasser auf und widmen uns wieder den Nudeln. Teilt den Teig in zwei Portionen, die ihr nacheinander dünn ausrollt und mit einem Messer oder Pizzaroller in möglichst gleichmäßig dicke Streifen schneidet. Gebt sie in kochendes Salzwasser und gart sie in 2-3 Minuten al dente. Ich nehme sie dann immer mit einer Schaumkelle aus dem Wasser und gebe sie direkt zu meiner Soße in die Pfanne. So saugen sich die Nudeln schön voll und nehmen den Geschmack der Soße gut an. Schmeckt alles nochmal mit Salz und Pfeffer ab, reibt etwas Parmesan darüber und schon könnt ihr eure hausgemachten Nudeln genießen 🙂

Den Trick, die Soße in der Pfanne zu machen und die Nudeln ohne großes Abtropfen dazu zu geben, hat mir damals während des Auslandssemesters mein italienischer Mitbewohner gezeigt. Ich mache das seitdem immer so, weil ich die Methode einfach wahnsinnig effektiv und praktisch finde. Ich würde euch raten, eure Soße ein wenig dickflüssiger als sonst zu machen, weil ja noch ein bisschen Kochwasser von den Nudeln dazu kommt.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Steffi

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